Beschreibung
Für den Siemens-S7-Datenaustausch in einer Ethernet-Umgebung konfiguriert, ermöglicht das ProSoft Technology MVI56E-SIE (MVI56E-SIE Enhanced Communication Module) die direkte Protokollkommunikation zwischen Allen-Bradley-ControlLogix-Prozessoren und industriellen Siemens-Steuerungen über S7 Messaging via TCP/IP.
Hardwarespezifikationen
| Parameter | Spezifikation |
|---|---|
| Modell | MVI56E-SIE |
| Marke | ProSoft Technology |
| Produkttyp | Enhanced Communication Module |
| Plattform | Allen-Bradley ControlLogix, chassisbasierend auf 1756 |
| Gewicht | 1,00 lbs |
| Betriebstemperatur | 0 °C bis 60 °C |
| Lagertemperatur | -40 °C bis 85 °C |
| Leistungsaufnahme | 800 mA bei 5 VDC; 3 mA bei 24 VDC Backplane-Last |
| Kommunikationsprotokoll | Siemens Industrial Ethernet Protocol, S7-Client und -Server über TCP/IP |
| Ethernet-Port | 1 x 10/100 Mbps RJ45 |
| Ethernet-Funktion | Automatische Erkennung der Crossover-Verbindung |
| Konfigurationsschnittstelle | Mini-USB oder Ethernet über ProSoft Configuration Builder |
| Client-Verbindungen | Bis zu 20 |
| Server-Verbindungen | Bis zu 20 |
| Interne Speicherdatenbank | Bis zu 10.000 16-Bit-Register |
| Siemens-Datenzugriff | Datenbausteine (DB), Eingänge (I), Ausgänge (Q), Merker (M) |
| Unterstützte Siemens-Steuerungen | S7-200, S7-300, S7-400, S7-1200, S7-1500 |
| Unterstützte Siemens-Kommunikationskarten | Siemens-CP-Kommunikationskarten |
| Diagnose | 4-stelliges, scrollendes LED-Display an der Frontseite |
| Montagekompatibilität | Kompatibel mit einer 1756-ControlLogix-Backplane mit einem Steckplatz |
| Anschluss | RJ45 |
Schnittstelle für das Siemens Industrial Ethernet Protocol
Das MVI56E-SIE arbeitet über die TCP/IP-Ethernet-Kommunikation entweder als Siemens-S7-Client oder -Server. Es unterstützt den Datenaustausch mit den Siemens-Steuerungen S7-200, S7-300, S7-400, S7-1200 und S7-1500.
Das Modul ermöglicht den Zugriff auf Siemens-Datenbausteine, Eingänge, Ausgänge und Merker über seine interne Speicherdatenbank. Die Datenbank unterstützt bis zu 10.000 16-Bit-Register für die Verarbeitung von Anwendungsdaten.
Die Ethernet-Schnittstelle bietet eine 10/100-Mbps-RJ45-Verbindung mit automatischer Crossover-Erkennung. Der Client- und der Server-Betriebsmodus unterstützen gemäß den bereitgestellten Spezifikationen jeweils bis zu 20 Verbindungen.
Das Modul verwendet die ControlLogix-1756-Backplane für den Datenaustausch auf Prozessorseite. Die angegebene Backplane-Stromlast beträgt 800 mA bei 5 VDC und 3 mA bei 24 VDC.
Häufig gestellte Fragen
F: Kann das MVI56E-SIE direkt mit Siemens-S7-Steuerungen kommunizieren?
A: Ja. Das Modul unterstützt die Siemens-S7-Client- und -Server-Kommunikation über TCP/IP mit den aufgeführten Siemens-Steuerungsfamilien.
F: Welche Ethernet-Schnittstelle stellt das Modul bereit?
A: Das Modul verfügt über einen 10/100-Mbps-RJ45-Ethernet-Port mit automatischer Crossover-Erkennung.
F: Wie sollte das Modul während der Installation oder des Austauschs gehandhabt werden?
A: Befolgen Sie das Installationsverfahren für das ControlLogix-Chassis und stellen Sie vor dem Einsetzen oder Entfernen des Moduls die Spannungsfreiheit sicher. Die bereitgestellten Daten enthalten keine Angaben zur Hot-Swap-Fähigkeit.
Richtlinien für die Installation vor Ort
Installieren Sie das Modul gemäß dem zutreffenden Installationsverfahren für das Chassis in einem kompatiblen 1756-ControlLogix-Chassis mit einem Steckplatz.
Prüfen Sie die verfügbare Backplane-Stromkapazität anhand der Modullast von 800 mA bei 5 VDC und 3 mA bei 24 VDC.
Schließen Sie die RJ45-Ethernet-Schnittstelle mit für die Installationsumgebung geeigneten industriellen Ethernet-Kabeln an. Trennen Sie Kommunikationskabel von Hochspannungs- und Hochstromleitungen, um elektromagnetische Störungen zu reduzieren.
Bei geschirmten Ethernet-Installationen müssen die Kabelschirme entsprechend der Erdungsarchitektur der Anlage und den geltenden Installationsnormen aufgelegt werden. Vermeiden Sie durch mehrere Schirmanschlusspunkte unbeabsichtigte Erdschleifen.
Überprüfen Sie vor der Inbetriebnahme die konfigurierten Siemens-IP-Parameter, die S7-Kommunikationsrolle, die Verbindungszuweisungen und die zugeordneten Datenbankadressen.
Verwenden Sie das scrollende LED-Display an der Frontseite, um beim Start und bei der Fehlersuche den Modulstatus, die Netzwerkdiagnose und gemeldete Fehlercodes zu prüfen.
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